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Samstag, 25. Juni 2016

Campus Augustusplatz Universität Leipzig

Wetter war so klasse, dass es sich gelohnt hat zeitig aufzustehen:


Campus Augustusplatz Leipzig University

Dienstag, 26. April 2016

Abnahme

Eigentlich wollte ich zwischenzeitlich noch ein paar Beiträge schreiben, bin aber mangels Zeit nicht dazu gekommen.

Heute war jedoch Abnahme und noch einmal hektisches Treiben auf der Baustelle und folgende Gewerke vor Ort:

Telekom

Hat uns DSL ans Neuland angeschlossen. Ist nach ersten Messungen sogar mit knapp 50 Mbit/s Download und 10 Mbit/s Upload ganz ordentlich.

Solarteur & Stromnetzbetreiber

Gegen Mittag wurde der Baustromzähler gegen einen Zwei-Richtungszähler getauscht und die PV-Anlage in Betrieb genommen. Zwecks Stromzähler hat mich der Netzbetreiber um Einwilligung zur "fernkommunikativen" Auslesbarkeit gebeten. Da ich hier keinen nennenswerten Vorteil erkennen konnte, sondern eher Bedenken und Nachteile (Datenschutz, Systemsicherheit) sah, habe ich die Einwilligung nicht erteilt.


Die PV-Anlage besitzt nun auch noch einen Rundsteuerempfänger (Pflicht), welcher es dem Netzbetreiber ermöglicht, unsere PV-Anlage aus der Ferne aus Netzschutzgründen (NSM - Netzsicherheitsmanagement) ab- und wieder zuzuschalten. Wird praktisch aber nicht passieren:
  1. Müssen die Netzbetreiber die entgangenen Verluste ersetzen,
  2. scheuen sie den Papierkram
  3. schalten sie stattdessen lieber größer PV- oder -Windparks ab.
Weder meinem Solarteur, noch mir bzw. einem Bekannte, der bei einem Energieversorger arbeitet, sind Abschaltvorgänge für Anlagen dieser Größe bekannt.

Heute lief der Zähler nur rückwärts, da die PV-Anlage  über 18 kWh produziert hat und fast nix verbraucht wurde. Wer gucken mag, die aktuellen Ertragsdaten sind auf sunnyplaces.com sowie sonnenertrag.eu zu finden.

Tischler

Haben unsere Passivhaus-taugliche Haustür eingebaut und die Fenster eingestellt.

Klempner

Hat mich in die Heizungs- und Lüftungsanlagen eingeführt, sowie Restarbeiten erledigt und Mängel behoben.

Elektriker

Waren am längsten da. Sie haben die Jalousien samt Steuerung angeschlossen, uns Fernsehen vom Himmel geholt (SAT) und diverse Lampen angeschlossen.

Bauleiter & Bausachverständiger

waren logischerweise ebenfalls mit auf der Baustelle. Es wurde allen Punkten der von uns erstellten Liste nachgegangen, die meisten wurden jedoch noch während der Abnahme erledigt.

Und wer soweit gelesen hat, darf auch das Ergebnis begutachten:


Donnerstag, 21. April 2016

Fassade + PV-Anlage

Zwei Wochen nix geschrieben, in denen sichtbar viel passiert ist: So wurde die Dämmung komplettiert und noch mal mit zwei Dübeln je Dämmplatte fixiert und für's Verputzen vorbereitet.


Anschließend wurden die Kanten vorbereitet und Fenster und Fensterbretter abgedeckt. Nun wurden alle Löcher mit einem Unterputz verschlossen. Darauf kam der eigentliche Putz mit der üblichen Putzstruktur:

Anschließend wurde er angemalt, wie wir unsere Tapete angemalt haben. Der Sockelputz fehlt noch. Zudem wurde die äußere Blitzschutzanlage installiert. deutlich sichtbar an den Blitzfangstangen auf dem First und auf den Dachrinnen. Achja, die Fallrohre wurden in dem Zuge auch noch montiert.

Heute war wieder viel los auf der Baustelle: Eine kaputte Fensterscheibe wurde getauscht, die Jalousien angebracht und schließlich wurde die PV-Anlage montiert.


Die PV-Module sehen sehr schön schwarz aus und passen optimal zum Rest des Hauses. Warten wir noch, bis der Sockel geputzt ist.

Donnerstag, 7. April 2016

Tapete: Feinarbeiten

Bei der Verarbeitung einer Vliestapete mit Putzstruktur von Erfurter hatten wir ziemliche Probleme. Schon beim Kleben bildeten sich große Blasen. Die zogen sich nach dem Trocknen teilweise glatt, kamen jedoch beim Streichen wieder. Es war wirklich nicht schön anzusehen. Eigentlich wollten wir das komplette Haus damit tapezieren. Doch nach dieser Aktion wollten wir die Tapete schon fast wieder von der Wand reißen.


Heute hatte ich endlich Lust, mich den Schandflecken zu widmen und ich muss sagen, es ging wirklich gut. Als erstes habe ich eine frische, scharfe Klinge genommen und die Blasen mit einem Schnitt großzügig aufgeschnitten. Die Tapete ist durch die Farbe recht steif und lässt sich prima rissfrei schneiden.



Anschließend habe ich frischen Vlieskleister angerühert. Dieses mal besonders stark, er war rech geleeartig. Nun wie der Chirurg die "Taschen" eine Seite nach der anderen vorsichtig öffnen und reichlich Kleister bis in die hintersten Ecken streichen.


Anschließend mit Papiertuch andrücken, überschüssigen Leim aus dem Schnitt entfernen die beiden Seiten sauber zu einem Stoß zusammen fügen. Nun noch mal mit der Tapezierbürste glattstreichen. Schon als es getrocknet war, war weder von der Blase noch vom Schnitt etwas zu sehen. Nach dem Streichen war so gut wie nix mehr zu sehen:


Naja, den Rest des Hauses haben wir dann doch mit Erfurter Vliesraufaser tapeziert. Das ging wesentlich besser und vorallem blasenfrei! Raufaser beliebt eben Raufaser. Nichtsdestotrotz gab es beim Streichen mit gelber Farbe und seltsamerweise nur bei dieser ein anderes Problem: Die Nähte platzten nach dem Trocknen wieder auf und wölbten sich nach außen.

Zuerst einfach Leim dahinter gestrichen und angedrückt. Doch nach dem Trocknen das gleiche Problem. Man sagt ja, dass die Nähte aufplatzen bzw. die Farbe Risse bildet, wenn entweder die Farbe zu dick aufgetragen wird oder zu schnell trocknet (Zugluft). Beides war nicht der Fall. Es war mal wieder zum Verzweifeln.

Also Tapete wieder eingekleistert und dieses mal so fixiert:


Noch etwas besser war nachfolgende Methode, da der Druck flächiger auf die Naht wirkt und die Nägel hinterher leichter aus der Wand zu ziehen sind, nachdem man das Styropor abgebröselt hat:


Anschließend noch mal in mehreren dünnen Schichten gestrichen, mal gucken, wie es morgen aussieht.

Montag, 4. April 2016

Alpina weiß und Alpina weiß

Eigentlich waren wir schon fast fertig mit Streichen, es mussten nur noch ein paar Kleinigkeiten ausgebessert und ein letztes Zimmer gestrichen werden. Also im Baumarkt Innenraumfarbe erstanden. Da sie im Angebot war, griffen wir dieses mal zu der richtig guten Farbe von Aplina mit Deckvermögen Klasse 1. Bisher hatten wir die etwas einfachere Farbe von Alpina und Baufix mit Deckvermögen Klasse 2. Aber das sollte egal sein, weiß ist weiß.

Von wegen! Als wir mit der teuren Alpina-Farbe gestrichen haben, hat man sofort gesehen, dass die anderen Farben alles andere als weiß waren. Verglichen mit der teuren Alpina ist die normale Alpina total gelblich - sie sieht aus, als ob sie bereits 15 Jahre an der Wand gewesen wäre. Auf den Fotos sieht man es im direkten Vergleich: Links Alpina Deckvermögen Klasse 1, rechts Alpina Deckvermögen Klasse 2:

 


Im Prinzip fällt einem das nicht auf und ist auch nicht tragisch, doch wenn man in einem über 30 m² großen Raum mit der teuren über der einfacheren Alpina ausbessert, muss man schlussendlich den kompletten Raum neu streichen. So erging es uns. Das betraf zwei Räume. Und zwar Wände und Decken. Böd war, dass wir bereits einige Wände/Teile farbig gestaltet hatten und nun noch mal alles abkleben mussten. Hinzu kam, dass wir natürlich auch die farbigen Teile noch mal farbig streichen mussten, da Streichen eben nicht ohne Klecksen geht (mit der "Deckvermögen Klasse 1" erst recht, siehe unten):

Die Eigenschaften der Alpinas würde ich wiefolgt zusammenfassen:

Deckvermögen Klasse 2:
  • sehr gut streichbar
  • tropft nicht
  • spritzt nicht
  • trocknet nicht zu schnell, gut "nass-in-nass" streichbar
  • auch auf ungestrichenem Untergrund zwei Anstriche nötig
  • nicht richtig weiß, leichter Gelb-Schleier
  • ~ 20-25 €/10-l-Eimer
Deckvermögen Klasse 1:
  • sehr gut streichbar
  • tropft und spritzt etwas im Gegensatz zur "2"
  • trocknet zu schnell, sodass sie an manchen Stellen reißt, "nass-in-nass" nur in eingem Zeitfenster möglich
  • deckt bereits beim ersten Anstrich einwandfrei, keine Frage
  • perfekter Weißton
  • 40-50 €/10-l-Eimer (wir hatten nur 8 l im Eimer --> vergleichen!)
Persönlich würde ich wegen der Verarbeitbarkeit jedoch die "2" bevorzugen und beim nächsten mal insgesamt nur eine Farbe verwenden.

Mittwoch, 23. März 2016

Dämmung fast komplett

Rolllädenkästen sind montiert, Dämmung fast vollständig angebracht: Unten Sockeldämmung, dann Isopor und unterm Dach Mineralwolle (elastisch), da sich das Dach bewegen wird und sonst Risse entstehen könnten:

Donnerstag, 10. März 2016

Erdwärme, Jalousien, Fußboden

Gestern wurde die Erdwärmesonde angeschlossen, momentan gibt es allerdings noch Probleme. Dämmung wurde auch weiter angebracht, bis Ostern soll das Haus ja fertig sein, was weit vor dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt ist.


Indes wurden die Jalousiekästen montiert. Eigentlich wollten wir klassisch Rollläden, doch dann haben wir uns für Jalousien entschieden. Diese haben den Vorteil, dass man sie im beliebigen Winkel anstellen und somit den Lichtdurchfluss regeln kann. Also nicht nur hell und dunkel, sondern auch auch Blickschutz mit Lichteinfall.

Ende der Woche ist auch der Fußboden fertig. Sieht gleich viel freundlicher und "fertiger" aus. Wir haben uns für Vinyl entschieden. Das ist noch ein recht neuer, aber an Beliebtheit gewinnender Bodenbelag, der ähnlich Parkett verlegt wird. Eigentlich ist er eine Mischung aus PVC-Belag und Parkett. Vorteile für uns sind:

  • sehr strapazierfähig
  • pflegeleicht und hygienisch
  • optisch ansprechend
  • leicht zu reparieren, falls doch mal was kaputt geht, da dann einfach nur ein einzelnes Panel herausgeschnitten und getauscht werden muss und nicht der ganze Boden
  • preislich attraktiv
  • leicht zu verarbeiten
Wir haben uns für eine Holzoptik entschieden, welche sogar die "Riffeln" imitiert. Man kann das "Holz" quasi fühlen:


 

Donnerstag, 3. März 2016

Erdwärmesonde

Seit knapp einer Woche wird vor unserem Haus ein 70 m tiefes Loch gebohrt. Viel Lärm und Dieselgestank. Nach vier Borhtagen war es fast geschafft, jedoch stieß der Bohrtrupp in ca. 60 m Tiefe auf hartes Gestein, sodass es weitere zwei Tage brauchte, um das Bohrloch die restlichen 10 m in die Tiefe zu treiben.

Heute war es endlich geschafft, die 70 m lange Sonde, bestehend aus 2x2 Rohren (2 Kreisläufe, Sohleeintritt, Sohleaustritt) wurde mit Wasser gefüllt (Gewicht) und in das Bohrloch abgelassen. Morgen wird das Bohrloch mit einer speziellen Füllung wieder verfüllt, damit nix verrutscht und die verschiedenen Erdschichten wieder gegeneinander getrennt sind.


Im Haus selbst ist es zwar durch die E-Patrone (Betrieb der Heizung rein elektrisch) warm, jedoch sind die ungedämmten Wände stets recht feucht. Zum einen wurde der Fußboden vorbereitet und zum anderen wird durch die Malerarbeiten wieder viel Feuchtigkeit ins Gebäude eingetragen. Solange noch gebaut wird, muss die Lüftungsanlage aber ausgeschaltet bleiben, da Sie sonst nur verdrecken würde.

Freitag, 26. Februar 2016

Strom, Wasser, Sondenbohrung

Lange nichts geschrieben. Das liegt daran, dass wir nun mit unseren Eigenleistungen begonnen haben. Kommen auch gut voran, wobei noch viel zu tun ist.

Anfang der Woche waren die Klempner da und haben Waschtische und WCs angebaut. Wasser ist nun also im Haus. Ende der Woche waren noch mal die Elektriker da und haben Schalter und Steckdosen fertig montiert. Sogar Licht haben Sie uns mitgebracht. So langsam wird es wohnlich.

Außen ist dagegen im Moment viel Dreck, da die Geotechniker direkt vor dem Haus das 65 m tiefe Loch für die Wärmesonde bohren. Es ist den ganzen Tag recht laut und nun liegt der ganze Bohrschlamm vor dem Grundstück. Seht selbst:

Freitag, 12. Februar 2016

Dämmung + Innenausbau

Die Sockeldämmung ist nun komplett. Es ist recht aufwändig, sie anzubringen, da sie ausgeschnitten und angepasst werden muss, sodass sie bündig am Mauerwerk anliegt. Die Nordwand ist nun auch komplett gedämmt. Unterm Dachvorsprung wird mit Steinwolle gedämmt, da diese beweglicher ist - gerade beim Dach (Holz) sinnvoll.


Innen haben die Elektriker noch Kleinigkeiten erledigt, während wir mit unseren Eigenleistungen begonnen haben - macht Spaß, aber an zwei Tagen der Woche schafft man halt weniger als an fünfen ;-)

Donnerstag, 21. Januar 2016

Heizung + Lüftung

Es ist kalt geworden und der Estrich im Haus wird immer noch rein elektrisch trocken geheizt. Im Moment herrschen um die 12 °C und tropische 70 - 80 % Luftfeuchtigkeit. Daher muss jeden Tag gelüftet werden. Unglaublich wie viel Feuchtigkeit im Estrich gebunden ist.

Diese Woche wurde unsere Heizung mit diversen Ausgleichs- und Speicherbehältern geliefert und teilweise schon angeschlossen. Fehlt noch die Erdsondenbohrung, damit die Erdwärmepumpe funktionieren kann. Im Hauswirtschaftsraum wird's zunehmend enger. Es fehlen noch das Lüftungsgerät und der Sole-Luft-Defroster. Die Durchbrüche für Zu- und Fortluft wurden schon gemacht und mit Rohren versehen:


Sieht im Moment dämlich aus, aber es kommen ja noch 30 cm Dämmung ans Mauerwerk. Eigentlich wollten wir Zu- und Fortluft an zwei verschiedene Hauswände, doch zum einen ist das technisch nicht notwendig und zum anderen wäre das mit der Verrohrung im HWR zu kompliziert geworden. Wird so schon eng mit den 160er-Lüftungsrohren.

Ansonsten war der Verputzer wieder fleißig. Nächste Woche muss er noch mal ran.

Samstag, 16. Januar 2016

Briefkasten mit Strom vom Nachbarn

Auf unserem Grundstück Loch am Zaun gebuddelt. Auf Stromkabel des Nachbarn getroffen und beinahe beschädigt. Kurz überlegt, ob ich unser Haus anschließe, dann aber doch Briefkasten gesetzt:

Das Kabel ist falsch verlegt: Zum einen über unser Grundstück, zum anderen nicht tief genug und dann auch noch ungeschützt bzw. ohne Abdeckung/Warnband.

Sonntag, 10. Januar 2016

Treppenstufen geölt oder lackiert?

Vor dieser Frage standen wir. Es galt abzuwägen:

geölt:
  • "weichere", dunklere, naturnahe Optik
  • durch Abschleifen, und Nachölen leicht reparierbar
  • nicht so strapazierfähig, da gegenüber Lack weichere Oberfläche
  • rauere, rutschfestere Oberfläche



lackiert:
  • kontrastbetonte Optik
  • bei Schäden kaum reparierbar
  • harte, strapazierfähige Oberfläche
  • verhältnismäßig glatt, insbesondere mit Socken


Entscheidung wird hier nicht verraten :-)

Freitag, 1. Januar 2016

Markisenstoff

Aus einer riesen Auswahl an Stoffmustern und -farben haben wir uns heute bei Tageslicht folgenden Stoff ausgesucht:



Indes haben wir mit unserem Bauleiter immer fleißig gelüftet, um die Feuchtigkeit aus dem Gebäude zu bekommen. Auf Grund der niedrigen Temperaturen sind nun alle Fenster zu.

In der Garage haben wir mit der Elektroinstallation begonnen.

Samstag, 19. Dezember 2015

Estrich, Sockeldämmung

Estrich ist fertig, jetzt darf erstmal 4 Tage niemand rein. Dann dauert es noch mehrere Wochen, bis er vollständig getrocknet/ausgehärtet ist:



Mit der Sockeldämmung wurde ebenfalls begonnen:


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Dämmung und Heizleitungen fertig

Heute wurden im EG und DG alle Dämmplatten und Heizungsrohre verlegt.


Damit sieht der Fußbodenaufbau vom Fußbodenbelag zum Erdreich (oben nach unten) etwa so aus:

Fußboden 22 cm:
Fußbodenbelag
5 cm Heizestrich
2 cm Estrich + Heizleitungen
1 cm Dämmelemente
13 cm Dämmplatten
Bitumenschweißbahnen
--
Fundament 93 cm:
25 cm Bodenplatte
PE-Folie
12 cm Dämmung
5 cm Sauberkeitsschicht aus Beton
PE-Folie
Lage aus Geotextil
56 cm Frostschürze

Also trennen uns mit 26 cm Dämmung, 37 cm Beton und ein paar Folien ca. 65 cm vom Erdreich.


Dienstag, 15. Dezember 2015

Fußbodenheizung

Seit Ende letzter Woche wird im DG Trittschall- und im EG 12 cm Wärmedämmung auf den Fußboden verlegt. Darüber kommt dann so eine Art Noppenmatte, in die die Heizungsrohrschlaufen verlegt werden. Da die Zu-/Ableitungen durch die Flure gehen, sind hier keine Heizkreise/keine Fußbodenheizung geplant. Im HWR braucht eh niemand Heizung und das WC benötigt keine. Eigentlich war keine Heizung im Schlafzimmer vorgesehen. Braucht man auch nicht, da das Haus so gut gedämmt ist. Wir haben uns trotzdem einen Heizkreis reinlegen lassen. Wer weiß, wie man die Räume später mal nutzt.

Am Freitag wird dann der Estrich gegossen, sodass er über Weihnachten/Neujahr trocknen kann.



Freitag, 11. Dezember 2015

verputzt

Seit dem Richtfest sind drei, recht stressige, Wochen vergangen, in denen ich es nicht geschafft habe, den Baufortschritt zu dokumentieren.

Zwischenzeitlich ist der Trockenbau fertig und die Innenwände wurden verputzt, was das Haus schon mal optisch größer, heller und angenehmer macht. Innenfensterbänke sind nun auch schon drin.

Auch mit der Sanitärinstallation wurde begonnen. Wobei wir mit der Badausstattung so unsere Not hatten bis alles so passte, wir wir uns das vorstellen. Da lief nicht so ganz rund. 800 Euro für ein Waschtisch mit Unterschrank erschienen uns für ein Gäste-WC dann doch etwas happig, sodass wir uns für eine einfache Variante entschieden haben. Aber gut, Badmöbel sind eh recht teuer.
Da unser Sanitärtechniker die gewünschte Badewanne nicht beziehen kann, haben wir sie samt Zubehör im Baumarkt bestellt und lassen sie liefern. Hoffentlich klappt das dann mit der Montage.

Zwischendurch haben wir noch anhand von Putzmustern und Farbkarten die Farben für Außen- und Sockelputz sowie Markisenrahmen festgelegt: Gelb für die Fassade und Anthrazit für Sockel und Markisenrahmen (untere Farben), wobei das mit Farben auf Fotos immer so eine Sache ist. Rechts ist schwarz links weiß:


Zudem wurden von unserem Solarteur noch die Halteschienen auf dem Dach montiert.





Samstag, 21. November 2015

Richtfest

war am Freitag. Genau genommen hätten wir schon vor 1,5 Wochen feiern müssen, haben wir selbst zeitlich leider nicht geschafft. So blieb uns zum Glück das Einschlagen des letzten, 200 mm langen Nagels erspart :-) Trotz, dass wir 14 Uhr anfingen, waren nur wenige Bauarbeiter da und die wollten dann auch noch schnell ins Wochenende. Dennoch war unser Bauleiter so nett stellvertretend für den Zimmermann einen Richtspruch an die noch wenigen Gäste zu verlesen. Das Sektglas zerbrach, sodass uns das Haus Glück und Segen bringen und hoffentlich nicht einstüzen wird.



Schließlich kamen zahlreiche Nachbarn, Kollegen, Freunde und auch die Familie, um das Haus zu bestaunen. Wir haben uns sehr gefreut, insbesondere darüber, unsere neuen Nachbarn kennen zulernen.

Wir haben zahlreiche Geschenke erhalten, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Danke!

Zum Schluss ein Wort zum Richtzweig: Eigentich wollten wir einen Kranz, doch das war zeitlich zu knapp und alle angefragten Blumenläden konnten uns nix Grünes anbieten - logisch, wir haben November. Letztlich haben wir uns selbst einen Richtzweig gesägt und geschmückt. Oben auf's Gerüst gesteckt tat's das Geäst auch.

Dach fertig, Trockenbau und Elektrik fast

Wie unschwer zu erkennen, ist das Dach nun komplett zu und alle Montagehaken für die PV-Anlage montiert:


Innen sind nun alle Trockenbauwände gestellt, gedämmt und einseitig doppelt beplankt. Elektrik ist auch zum größten Teil erledigt, jedoch hängen noch viele nicht angeschlossene Kabel aus den Wänden.